Ägypten   Die Weltzeituhr

   Dieses Land ist  ein muss --allein schon die  Pyramieden -- gigantisch .

  Ägypten

Land der Pharaonen, Pyramiden und der Götter!  Kein anderes Land hat die Menschen seit Generationen so beschäftigt und fasziniert wie das am Nil.

                                                                      

Die Pharaonen

"Pharao" (ägyptisch: Per-aa) war zuerst eigentlich kein Begriff für den Herrscher Ägyptens, sondern hieß lediglich "großes Haus" und bezeichnete den Palast des Herrschers. Erst ab der 18. Dynastie (Neues Reich, 1570-1293 v.Chr.) prägte sich dieser Begriff in der heutigen Bedeutung ein.

Wie der Pharao aussah

Während der Jahrtausende hat sich das Aussehen des Pharaos eigentlich kaum verändert.
Als Kleidung trug er oft nur Schurze aus Leinen (schendit), die mit einem Gürtel festgehalten wurden. An den Gürtel wurde zu besonderen Anlässen ein Tierschwanz angesteckt - ein Überbleibsel aus früheren Zeiten, als der Häuptling Anführer der Jagd war und sich ganz oder teilweise in den Balg des erlegten Tieres einhüllte. Manchmal hatte der Pharao auch einen Umhang oder sogar ein Pantherfell um.
Auf dem Kopf trug der Pharao eine Krone oder ein Tuch. Manchmal auch nur eine Kappe oder eine Perücke.

Die häufigsten Kopfbedeckungen der Pharaonen sind:

Hedschet
Die weiße Krone Oberägyptens
(auch: hedjet)
Deschret
Die rote Krone Unterägyptens
Pschent
Die Krone Ober- und Unterägyptens
(griechischer Name, ägypt. sechemty "die beiden Mächtigen")


Der blaue Kriegshelm
(wurde von den Pharaonen der 18. Dynastie getragen und mit dem Sonnengott verbunden)
Atef-Krone
(wurde meistens bei Kulthandlungen getragen. Gibt es auch mit Widderhörnern)

nemes-Kopftuch
(zwei herabfallende Seiten, hinten zusammengebunden)
Chat-Kopftuch
einfachere Version des nemes

 

An den verschiedenen Kopfbedeckungen prangten Geier und Kobra, Schutzgöttinnen von Ober- und Unterägypten, oft auch nur die Kobra, die so genannte Uräusschlange. Das lateinische Uräus kommt vom griechischen ouraios, das sich wiederum vom ägyptischen "die auf seinem Kopf ist" ableitet. Sie ist immer aufgerichtet dargestellt - angriffsbereit gegen die bösen Mächte.

Ein typisches Merkmal für den Pharao ist auch der "Pharaonenbart". Ein künstlicher, mit Bändern versehener Bart, der gewellt, trapezförmig oder gerade sein kann und der an das Kinn des Pharao gebunden wurde. Auch Götter trugen ihn und so sollte er die Göttlichkeit des Pharao verdeutlichen.

Wie viele Menschen im alten Ägypten trug der Pharao auch Augenschminke. Er glaubte sich dadurch vor Augenkrankheiten, die damals sehr weit verbreitet waren, und vor bösen Mächten schützen zu können.

Amenophis III.
König Amenophis III. mit der Krone Pschent auf der die Uräusschlange prangt und falschem Bart

Eine weitere Darstellung zeigt uns den Pharao mit über die Brust gekreuzten Krummstab und Geißel. Der Krummstab könnte einen Hirtenstab darstellen, die Geißel eine Peitsche. Der Pharao sollte das Volk wie ein Hirte seine Schafe gegen die Feinde beschützen und sie mit der Peitsche erschlagen.
Die Geißel könnte auch als Fliegenwedel gedeutet werden. 
Es gab andere Szepter, wie das mit dem Kopf des Sethtieres, das die Macht und Gewalttätigkeit des Pharao symbolisieren sollte.

Krummstab

Geißel

Krummstab

(heka - herrschen) 

 

Geißel
(nechech
)

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